Beiträge vom Juni, 2009

Regen verhagelt Bottroper Meeting

Freitag, 26. Juni 2009 22:48

Der Wettergott meint es in diesem Jahr einfach nicht gut mit Deutschlands Leichtathleten. So hätte Till Helmke (TSV Friedberg-Fauerbach) bei der „Bottroper Leichtathletik-Gala” am Freitagabend zum zweiten Mal bei einem wichtigen Qualifikations-Wettkampf für die Weltmeisterschaften in Berlin (15. bis 23. August) nach einem heftigen Gewitterregen und längerer Unterbrechung die Spikes in einem Norm-Rennen schnüren müssen.

Schon bei der „Sparkassen-Gala” in Regensburg Anfang Juni war der Sprinter nach einer Regenpause und auf nasser Piste um eine gute 200-Meter-Zeit gebracht worden. Diesmal verzichtete der Olympia-Fünfte von Peking mit der DLV-Staffel allerdings auf einen Start. Nach der Gewitterpause hätten noch die Finals über 100 und 200 Meter angestanden. „Ein Start hätte aber keinen Sinn mehr gemacht. Die Bahn stand zeitweise knöcheltief unter Wasser, sodass mein 200-Meter-Rennen erst nach 22 Uhr gestartet worden wäre”, erklärte Helmke.

Vor dem großen Regen war der Hesse jedoch noch im 100-Meter-Vorlauf aktiv. In 10,42 Sekunden steigerte der BWL-Student seine Saisonbestzeit um eine Zehntelsekunde. [...]

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Eine Hundertstel fehlt bei Team-EM zum Sieg

Samstag, 20. Juni 2009 22:32

Zum zweiten Mal in Folge hat Till Helmke (TSV Friedberg-Fauerbach) mit der deutschen 4×100-Meter-Staffel den Sieg beim Europacup, der seit diesem Jahr als Team-Europameisterschaft ausgetragen wird, nur knapp verpasst. Wurde die deutsche Staffel 2008 in Annecy (Frankreich) nach ihrem Sieg in starken 38,30 Sekunden wegen Betretens der Bahnmarkierung disqualifiziert, waren am Samstagabend in Leiria (Portugal) die siegreichen Italiener (38,77 s) nur eine winzige Hundertstel schneller als die DLV-Staffel (38,78 s).

„Die Zeit war nicht so toll. Darum ist es doppelt schade, dass wir nicht gewonnen haben”, sagte Helmke. Allerdings waren Italiener und Deutsche in zwei unterschiedlichen Zeitläufen am Start, sodass es kein direktes Aufeinandertreffen der Sprinter gab. Wichtiger als die Zeit waren jedoch die elf Punkte, die die Staffel in der Stamm-Besetzung von 2009, Stefan Schwab (Schwarzenbek), Helmke, Alexander Kosenkow (Wattenscheid) und Martin Keller (Chemnitz), für Rang zwei aufs DLV-Konto brachte.

„Dabei haben wir aber ganz klar vom Pech der Briten profitiert”, erklärte der Hesse. Deutlich in Führung liegend zog sich Rikki Fifton an Position drei laufend eine Verletzung zu und konnte den Stab nur noch mit Mühe an den Schlussläufer übergeben. Mit 41,91 Sekunden landete die führende europäische Sprintnation lediglich auf Platz zehn. Nach dem ersten Tag der Team-EM lag die deutsche Mannschaft in der Gesamtwertung mit 158,5 Punkten nur 6,5 Zähler hinter den führenden Briten auf Platz vier.

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Vor 63.000 Fans gelingt die WM-Generalprobe

Sonntag, 14. Juni 2009 21:16

Einen starken Auftritt lieferte wieder einmal die deutsche Sprintstaffel über 4×100 Meter ab. Beim ISTAF, dem Auftakt der Golden League 2009, lief das deutsche Quartett mit Till Helmke (TSV Friedberg-Fauerbach) an Position zwei auf Platz zwei. Nach 38,79 Sekunden musste sich der „DLV-Vierer” nur den Briten beugen, die das Rennen erst auf dem letzten Abschnitt mit guten 38,52 Sekunden zu ihren Gunsten entschieden.

Die deutschen Sprinter - Stefan Schwab (Schwarzenbek), Helmke, Alexander Kosenkow (Wattenscheid) und Martin Keller (Chemnitz) - präsentierten sich im Olympiastadion als gefestigte Einheit. Obwohl die britischen Sprinter von den Einzelzeiten klar überlegen sind, konnte sie das Rennen lange offen gestalten. Speziell der Wechsel zwei, von Helmke auf Kosenkow, erfolgt nach der langjährigen „Staffelpartnerschaft” mittlerweile traumhaft sicher. Außerdem kann der Hesse auf der Gegengeraden seine Stärken als 200-Meter-Spezialist, wie den fliegenden Start und die Sprintausdauer, optimal ausspielen.

Zum „Warmlaufen” absolvierte Helmke im ISTAF-Vorprogramm noch einen 100-Meter-Lauf. Das sogenannte C-Finale entschied er mit 10,52 Sekunden etwas überraschend zu seinen Gunsten. Damit war der BWL-Student zweitschnellster deutscher Sprinter in den drei Zeitläufen. Nur Stefan Schwab - Achter im A-Finale mit 10,35 Sekunden - legte die kürzeste Sprintdistanz auf der blauen Berliner Laufbahn schneller zurück.

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