Beiträge vom Februar, 2010

Karlsruher Fehlstart-Drama

Sonntag, 28. Februar 2010 18:17

Ein „Sprint-Drama” musste Till Helmke (LG OVAG Friedberg-Fauerbach) bei den Deutschen Hallenmeisterschaften erleben. Über 200 Meter ging er, wie es jedenfalls die Elektronik in Karlsruhe ermittelte, 14 Tausendstel zu früh aus den Blöcken. Anstatt der erlaubten 0,1 Sekunden startete der 25-Jährige nach 0,086 Sekunden. „Ich habe nicht im Traum dran gedacht, dass ich den Fehlstart gemacht haben könnte. Ich bin definitiv erst nach dem Schuss losgelaufen. Warum sollte ich auch bei 200 Metern spekulieren”, sagte ein bedienter Helmke. Zwar durfte er dann noch unter Vorbehalt starten und entschied seinen Vorlauf in 21,26 Sekunden auch für sich, aber nur Minuten später war die Disqualifikation endgültig. Helmkes Zeit hätte dabei übrigens auch für den Einzug ins A-Finale gereicht.

Nicht besser lief es für den Friedberger mit der 4×200-Meter-Staffel. Als Startläufer lag er zwar gut im Rennen gegen die favorisierten Wattenscheider Sprinter. Allerdings hatte es Julian Waschbüsch, der zweite LG-Sprinter, beim Wechsel ein bisschen eilig und Helmke konnte ihn nicht mehr erreichen. So waren die Wattenscheider Sprinter nicht zu stoppen. Mit 1:24,07 Minuten lieferten die Westfalen eine Top-Zeit ab. Rang zwei sicherte sich das Quartett vom SCC Berlin (1:26,60) vor dem VfB Stuttgart (1:28,34). Bede Zeiten wäre für den „LG-Vierer” in Normalform drin gewesen.

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Fünf sprinten um drei DM-Medaillen

Donnerstag, 25. Februar 2010 0:40

Ein spannendes 200-Meter-Finale erwartet Till Helmke (LG OVAG Friedberg-Fauerbach) bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe. Gleich fünf Sprinter haben in diesem Winter Zeiten zwischen 20,95 und 21,10 Sekunden angeboten, darunter auch der Hesse mit 21,08 Sekunden. „Ein solch enges Feld hatten wir schon lange nicht mehr. Ich freue mich auf tolle Rennen”, erklärt der 25-Jährige vor dem Sprint-Showdown in der Europahalle.

Die besten Aussichten, mit DM-Gold aus dem Badischen die Heimreise anzutreten, haben Julian Reus (Erfurt) und WM-Halbfinalist Robert Hering (Jena). Mit 20,95 und 20,96 Sekunden blieben sie unter der 21-Sekunden-Marke. Das peilt auch Helmke in Karlsruhe an: „Es wäre super, wenn ich zum ersten Mal in der Halle unter 21 Sekunden bleiben könnte.” Doch aus eine solche Top-Zeit würde ihm keinen Startplatz bei der Hallen-WM Mitte März in Doha (Katar) bescheren, da die 200 Meter nicht mehr bei internationalen Hallenmeisterschaften ausgetragen werden.

Natürlich wird Helmke auch mit der 4×200-Meter-Staffel der LG OVAG Friedberg-Fauerbach in der Europahalle dabei sein. Mit 1:27,60 Minuten blieb das LG-Quartett bisher hinter den Zeiten der vergangenen Jahre zurück. Allerdings sind die Sprinter als Fünfter der deutschen Bestenliste ein Medaillenkandidat. Nur Gold scheint außer Reichweite. Das Wattenscheider Quartett liegt mit 1:24,76 Minuten rund eineinhalb Sekunden vor der Konkurrenz.

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Leipzig macht Lust auf die DM

Samstag, 13. Februar 2010 21:56

Ein hochkarätiges 200-Meter-Rennen durften die fast 3.000 Zuschauer in der Leipziger Arena verfolgen. Die deutschen Sprint-Asse spornten sich beim Erdgas-Athletics zu Top-Leistungen an. Mittendrin tummelte sich auch Till Helmke (LG OVAG Friedberg-Fauerbach). Der 25-Jährige musste sich im zweiten Zeitlauf mit der etwas ungünstigen Bahn sechs begnügen, die auf den ersten Metern ein gutes Stück bergan geht. Trotzdem lief der Hesse ein couragiertes Rennen und wurde mit einer neuen Saisonbestleistung von 21,08 Sekunden belohnt

Das reichte in der Endabrechnung der beiden Zeitläufe aber nur zum undankbaren vierten Platz. Der Sieg ging mit europäischer Jahresbestzeit von 20,95 Sekunden an den Erfurter Julian Reus, der Jenaer WM-Halbfinalist Robert Hering, der in einem anderen Zeitlauf als Reus, Halmke und der drittplatzierte Alexander Kosenkow (TV Wattenscheid; 21,05 s) startete, kam nur eine Hundertstel später ins Ziel. Nach diesem spannenden Meeting gibt es damit - zusammen mit dem Wattenscheider Sebastian Ernst (Fünfter in Leipzig mit 21,17 s) - mindestens fünf Sprinter, die sich Titelhoffnungen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in zwei Wochen in Karlsruhe machen dürfen. Darunter auch: Till Helmke.

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