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Virus-Infekt vermasselt die DM

Sonntag, 25. Juli 2010 10:59

Frustriert stand Till Helmke vor einer Woche nach dem 200-Meter-Finale der Deutschen Meisterschaften im Ziel. 21,48 Sekunden - eine Zeit, die Sprinter der LG OVAG Friedberg-Fauerbach schon als B-Jugendlicher gerannt war -, Rang sechs und eine verpasste EM-Teilnahme waren das ernüchternde Ergebnis in Braunschweig.

Eine eingehende ärztliche Untersuchung vor wenigen Tagen löste nun das Rätsel der müden Beine. Eine akute Virus-Infektion hatte den 26-Jährigen, der Anfang der Saison die EM-Norm für Barcelona mit 20,69 Sekunden nur um vier Hundertstel verpasst hatte, abrupt ausgebremst. „Ich habe mich in Braunschweig gefühlt, als würde ich ohne Spikes sprinten. Da war null Spritzigkeit mehr”, beschreibt Helmke das Gefühl, körperlich geschwächt hinterherzurennen.

Während der Europameisterschaften in Barcelona will Helmke im heimischen Friedberg locker weiter trainieren und in einigen Wochen vielleicht noch ein paar Wettkämpfe bestreiten. „Die Blutwerte haben ergeben, dass der Infekt schon wieder abklingt. Aber die Deutschen Meisterschaften kamen einfach noch zu früh”, sagte Helmke.

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Fünf sprinten um drei DM-Medaillen

Donnerstag, 25. Februar 2010 0:40

Ein spannendes 200-Meter-Finale erwartet Till Helmke (LG OVAG Friedberg-Fauerbach) bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe. Gleich fünf Sprinter haben in diesem Winter Zeiten zwischen 20,95 und 21,10 Sekunden angeboten, darunter auch der Hesse mit 21,08 Sekunden. „Ein solch enges Feld hatten wir schon lange nicht mehr. Ich freue mich auf tolle Rennen”, erklärt der 25-Jährige vor dem Sprint-Showdown in der Europahalle.

Die besten Aussichten, mit DM-Gold aus dem Badischen die Heimreise anzutreten, haben Julian Reus (Erfurt) und WM-Halbfinalist Robert Hering (Jena). Mit 20,95 und 20,96 Sekunden blieben sie unter der 21-Sekunden-Marke. Das peilt auch Helmke in Karlsruhe an: „Es wäre super, wenn ich zum ersten Mal in der Halle unter 21 Sekunden bleiben könnte.” Doch aus eine solche Top-Zeit würde ihm keinen Startplatz bei der Hallen-WM Mitte März in Doha (Katar) bescheren, da die 200 Meter nicht mehr bei internationalen Hallenmeisterschaften ausgetragen werden.

Natürlich wird Helmke auch mit der 4×200-Meter-Staffel der LG OVAG Friedberg-Fauerbach in der Europahalle dabei sein. Mit 1:27,60 Minuten blieb das LG-Quartett bisher hinter den Zeiten der vergangenen Jahre zurück. Allerdings sind die Sprinter als Fünfter der deutschen Bestenliste ein Medaillenkandidat. Nur Gold scheint außer Reichweite. Das Wattenscheider Quartett liegt mit 1:24,76 Minuten rund eineinhalb Sekunden vor der Konkurrenz.

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Gerissene Muskelfaser stoppt DM-Träume

Freitag, 3. Juli 2009 19:34

Till Helmke (TSV Friedberg-Fauerbach) wird nicht ins 200-Meter-Titelrennen bei der DM an diesem Wochenende in Ulm eingreifen können. Der Sprinter hat sich beim Abschlusstraining am Donnerstagabend einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen, sodass ein Start im Donaustadion unmöglich ist. Auch der Einsatz bei der Universiade kommende Woche in Belgrad (Serbien) fällt ins Wasser. „Ich habe mich am Donnerstag noch ganz normal aufgewärmt, aber bei der ersten Steigerung hat es dann in der Wade gezogen”, berichtet Helmke von seinem Malheur.

Nun plant der Hesse seinen nächsten Start am 2. August bei der DLV-Gala in Wattenscheid. Wenn er dort eine passable Zeit anbietet, steht der Staffel-Nominierung für die Weltmeisterschaften in Berlin (15.-23. August) trotz des Fehlens bei der Ulmer DM nichts im Wege. Schließlich zählte der Hesse in den vergangenen Jahren stets zur DLV-Sprintstaffel, so auch bei der Team-EM Ende Juni in Leiria, die mit einem guten zweiten Platz beendet wurde.

„Meine erste Aufbau-Einheit habe ich schon hinter mir. Wenn es so weitergeht, wird es mit einem Start bei der DLV-Gala klappen”, erklärte Helmke, nachdem er am Freitagvormittag die Diagnose Muskelfaserriss erhalten hatte. Anstatt sich nun aber im Stadion auf die WM vorzubereiten, wird der Olympia-Fünfte von Peking mit der DLV-Staffel einige Extraschichten beim Physiotherapeuten und im Kraftraum schieben müssen.

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